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5G für die Reduktion von Kohlendioxidemissionen

Ericsson hat einen Bericht über die Auswirkungen von verbesserter Konnektivität auf die angestrebte Reduzierung von Kohlendioxidemissionen veröffentlicht

Im Zuge des menschengemachten Klimawandels stehen Nationen und Unternehmen in der Verantwortung ihre Kohlenstoffemissionen drastisch zu reduzieren und ihre Produktionsweisen nachhaltig auszurichten. Wie aus einem Bericht des UN Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hervorgeht, steht die Erde ohne entsprechende Anpassungen vor einer Reihe irreversibler Klimaveränderungen, die das Leben auf dieser Erde langfristig verschlechtern werden und Krisen von der Nahrungsmittelproduktion über Migrationsmuster bis hin zur Weltwirtschaft verursachen können.

Parallel zur COP26 in Glasgow hat Ericsson den Bericht „Decarbonizing industries with connectivity and 5G“ unterstützt, um zu untersuchen welche Auswirkungen die durch 5G verbesserte Konnektivität in der Industrie auf die angestrebte Reduzierung von Kohlendioxidemissionen haben kann. Der im MIT Technology Review publizierte Bericht betrachtet vor allem emissionsintensive Industriesektoren, wie den Energiesektor, die Fertigungsindustrie sowie den Transport- und Logistik-Sektor. Die Untersuchung basiert auf einer Befragung von Führungskräften aus den Bereichen Technologie, Wirtschaft und erneuerbare Energien. Ziel ist eine fundierte Bewertung, wie der Einsatz digitaler Mobilfunktechnologien die Emission von Treibhausgasen reduzieren kann.

Die Ergebnisse zeigen, dass der neue Mobilfunkstandard 5G einen erheblichen Beitrag zur Effizienzsteigerung und zu neuen nachhaltigeren Betriebsabläufen liefern kann. Zusätzlich kann die Energieeffizienz vieler Unternehmen durch 5G-gestützte Kontrollmöglichkeiten erhöht werden und Abfall sowie Materialkosten durch optimierte Prozesse reduziert werden. Ebenso bieten Daten aus den Mobilfunknetzen verbesserte Analysemöglichkeiten, welche Entscheidungsträger*innen einen besseren Einblick gewähren, um mit Hilfe einer leistungsstarken Analyseplattform, emissionsreiche Prozesse zu identifizieren und zu optimieren. Darüber hinaus verbessert die erhöhte Konnektivität die Vernetzung vieler Firmen untereinander, so dass große Datenmengen über Lieferketten, Logistiknetze und Energienetze hinweg ausgetauscht werden können, um somit auch gemeinsame Lösungen zur Senkung von Emissionen fördern zu können.

Insgesamt kommt die Untersuchung zu dem Ergebnis, dass 5G und andere digitale Mobilfunktechnologien erheblich dazu beitragen können, die Reduktion des Kohlendioxidausstoßes zu beschleunigen. Vor allem lassen sich die Technologien rasch einführen und bieten den Unternehmen neben dem Umweltschutz auch Möglichkeiten sich untereinander sowie mit ihren Kunden vor allem auch im Hinblick auf eine bessere Effizienz zu vernetzen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier: Presseportal

Zum vollständigen Bericht gelangen Sie hier.

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