Best Practice

5Guarantee

01.01.2021 - 31.12.2023

Projekttitel:
Agiles System für Ende-zu-Ende-Leistungsgarantien in lokalen 5G Netzen ganzheitlich eingebettet in die Industrie-4.0-Prozesslandschaft

Fördergeber:
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Konsortialführer:
WIK-Consult

Projektkonsortium:
WIK-Consult, Weidmüller Interface GmbH & Co. KG, Miele & Cie. KG, PHYSEC GmbH, Comnovo, Lehrstuhl für Produktionssysteme (LPS) an der Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Kommunikationsnetze (CNI) an der Technische Universität Dortmund

Projektbeschreibung:
Mit der Vergabe von lokalen Frequenzen im Frequenzbereich von 3,7 bis 3,8 GHz durch die Bundesnetzagentur haben Unternehmen die Möglichkeit erhalten, mit eigens zugeteilten Frequenzen, kostengünstige und eigenständige 5G-Campusnetze aufzubauen. Dies verspricht für die Industrie eine Vielzahl von Chancen: Verbesserung der Flexibilität, Sicherheit und Skalierbarkeit. Jedoch werfen die vielen Chancen ebenso viele Fragen auf, die 5G für die Industrie mit sich bringen: Ist 5G als Alternative für bestehende Kommunikationstechnologien zu sehen oder als Ergänzung? Welche 5G Campusnetz-Realisierungsvariante ist die richtige für mein Unternehmen? Welche anwendungsspezifischen Potentiale bieten lokale 5G Netze der Industrie unter Berücksichtigung bestehender Prozesslandschaften?

Vor dem Hintergrund der beschriebenen Ausgangslage setzt das Projekt 5Guarantee an. Dazu tritt ein starkes interdisziplinäres Konsortium, bestehend aus der TU Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum, PHYSEC, Weidmüller, Miele, comnovo und WIK-Consult an. Letztere koordiniert das Gesamtprojekt als Konsortialführer. Die  Gesamtdauer des Projekts beläuft sich auf insgesamt drei Jahre. Im Vordergrund des Vorhabens steht die Frage, welche 5G-Leistungsversprechen sich anhand von konkreten Anwendungen in der Praxis umsetzen lassen und für welche Anwendungen 5G auch tatsächlich erforderlich ist. Zur Beantwortung der Fragestellungen ist das Projekt in sieben eng verzahnte Arbeitspakete der Konsortialpartner gegliedert:

Neben der Identifizierung von Anwendungen und deren Leistungsanforderungen, wird ein Bewertungs- und Steuerungssystem für 5G-Campusnetze entwickelt, um einen objektiven Technologievergleich in der Produktionsumgebung vornehmen zu können. Darauf aufbauend werden ebenso IT-Sicherheitsaspekte und mögliche Realisierungsvarianten von 5G-Campusnetzen Gegenstand des Projekts sein, die direkt in der Produktionsumgebung der teilnehmenden Unternehmen erprobt werden. Die Umsetzung in der Produktionsumgebung wird anhand eines mehrphasigen Lösungsansatzes vorgenommen, der eine Initiierungsphase, eine Produktivphase und schließlich eine Testphase mit 5G vorsieht.

Ziel ist es, die anwendungsspezifischen Potentiale von lokalen 5G-Netzen zu identifizieren. Zu Überprüfen welche 5G-Leistungsverpsrechen sich in der Praxis umsetzen lassen und die Integration von 5G in eine bestehende Prozesslandschaft zu erproben. Dazu soll die Vielfalt an 5G Campusnetz-Realisierungsvarianten aufgegriffen und in einer dynamischen Industrieumgebungen objektiv verglichen werden.

 

Ansprechpartner

Matthias Franken