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Grenzüberschreitende 5G-Konnektivität für Fahrzeuge

Ericsson

Ein neuer 5G-Versuch wurde in Luxemburg mit POST Luxembourg unter Verwendung von zwei von Ericsson ausgerüsteten 5G-Netzen erfolgreich durchgeführt. Diese Initiative ist Teil von 5GCroCo, einem Projekt, das an unterbrechungsfreier, grenzüberschreitender Konnektivität für Fahrzeuge forscht und arbeitet. Im Rahmen des Versuchs führte die htw saar, die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken, mehrere hundert Kilometer Fahrtests durch, um sicherzustellen, dass die Fahrzeuge mit einem der beiden Ericsson 5G-Netze verbunden blieben. Diese Netze, die sich in Städten an den Grenzen von Luxemburg und Deutschland befinden, sind Teil des europäischen grenzüberschreitenden 5G-Korridors zwischen Metz in Frankreich, Merzig in Deutschland und Luxemburg. Ohne eine nahtlose Netzübergabe während der Grenzüberquerung können für mehrere Minuten keine Daten übertragen werden, was z.B. zu weißen Flecken auf den Karten von HD-Mapping-Diensten führt. Wie in diesen Versuchen gezeigt werden konnte, können Fahrzeuge mit aktivierter Servicekontinuität jedoch verbunden bleiben – so, als ob sie innerhalb eines Landes von Netzzelle zu Netzzelle fahren würden.

Weitere Informationen:

Ericsson – Networks as a platform for innovation

Ansprechpartner

Dr. Maciej Mühleisen