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Universität Würzburg forscht an störungsfreier Kommunikation in Echtzeit

Forschungsprojekt „KOSINU5“ soll in Fabriken den realen Datenverkehr messen und analysieren

In modernen Fabriken spielt Kommunikation eine zentrale Rolle. Im Idealfall läuft diese drahtlos und im ultraschnellen 5G-Netz. Das Problem bei der drahtlosen Kommunikation ist nur, dass diese störanfälliger ist als beispielsweise die kabelgebundene Kommunikation.

Damit die Kommunikation in modernen Fabriken reibungslos funktionieren kann, arbeiten die Forscher*innen der Universität Würzburg in einem neuen Forschungsprojekt: KOSINU5. Mit dem Forschungsprojekt „Konvergierte deterministische Industrienetze in heterogenen Umgebungen mit Campus-5G“ (KOSINU5) wollen die Forscher*innen Systeme entwickeln, die in der Lage sind, drahtlos und in Echtzeit miteinander zu kommunizieren. Außerdem sollen diese Systeme standardisiert und skalierbar sein. Das bietet den Vorteil, dass sie von jedem Unternehmen eingesetzt werden können, egal wie groß die jeweilige Produktionskette ist und wie viele „Kommunikatoren“ daran beteiligt sind.

Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie für drei Jahre gefördert. In diesen drei Jahren wollen die Forscher*innen zum einen in Fabriken vor Ort den realen Datenverkehr messen und analysieren. Zum anderen wollen sie am Lehrstuhl ein Labor mit einem 5G-Netzwerk einrichten, an dem sie ihre Entwicklungen testen können.

 

Weitere Informationen finden Sie hier: Universität Würzburg.

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