Netzwerk-Slicing-Lösung für Unternehmen

Die Deutsche Telekom und Ericsson haben eine neue Netzwerk-Slicing-Lösung für Unternehmen vorgestellt. Diese soll neue Anwendungen für private Cloud-Lösungen von Unternehmen bieten. Das Slice-Design-Tool bietet eine integrierte Buchung und Konfiguration von Netzwerk-Slices sowie APIs für die Integration in Verwaltungsschnittstellen von Drittanbietern.

Die Deutsche Telekom hat in Zusammenarbeit mit Ericsson eine neues Netzwerk-Slicing-Lösung für Unternehmen getestet. Laut Angaben der Deutschen Telekom bietet die Anwendung die Möglichkeit Network-Slices für Cloud-basierte Applikationen von Unternehmen zu konfigurieren.

Network-Slices können dazu verwendet werden, um Teile des öffentliche Mobilfunknetzes für Unternehmen oder Organisationen zu reservieren und beispielsweise mit der Cloud eines Unternehmens auf sichere Weise zu verbinden. So soll sichergestellt werden, dass immer eine sichere und qualitativ hochwertige Mobilfunkanbindung für Unternehmen oder Organisationen zur Verfügung steht. Darüber hinaus bietet die neue Network-Slicing Lösung laut der Deutschen Telekom eine automatisierte Konfiguration, die Bereitstellung und End-to-End-Orchestrierung der Network-Slices ermöglicht. Die unternehmenseigenen Endgeräte müssen dafür nicht mehr extra konfiguriert werden. Voraussetzung für die Realisierung der neuen Lösung war die erfolgreiche Durchführung einer Machbarkeitsstudie.

Ein Slice-Design-Tool ermöglicht zudem eine flexible Buchung, Verwaltung und Analyse. Die Konfiguration von Geräten auf Anwendungsebene über Mobile Device Management (MDM) und User Equipment Route Selection Policy (URSP) gehört ebenfalls zu den erweiterten Funktionen des Tools. Darüber hinaus stellt das Business Support System (BSS) TM Forum APIs für die Integration in Verwaltungsschnittstellen von Drittanbietern zur Verfügung. Die Bestellung und Verwaltung von Network Slices kann so von externen Managementsystemen übernommen werden.

Die Machbarkeitsstudie wurde in einer 5G Standalone (SA) Testumgebung in einem Labor der Deutschen Telekom durchgeführt. Ericsson stellte das 5G-Kernnetz, das Funkzugangsnetz (RAN) und die End-to-End-Orchestrierung einschließlich des URSP zur Verfügung. Die Management-Schnittstelle und die Business Support Systeme (BSS) wurden von der Deutschen Telekom bereitgestellt.

 

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