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Technologie-Baukasten soll die flexible Nutzung von 5G-Campusnetzen in der Industrie ermöglichen

Die TU Kaiserslautern bringt das Projekt CampusOS weiter voran

Zum Jahresbeginn startete das Leitprojekt CampusOS, das vom BMWK in den nächsten drei Jahren mit 18,1 Mio. Euro gefördert wird. Die Technische Universität Kaiserslautern (TUK) ist neben 21 weiteren Partnern aus Industrie und Forschung an dem Projekt beteiligt. Es geht um ein modulares Ökosystem, in dem verschiedene Technologien für ein offenes 5G-Campusnetz in einem Baukasten vereint sind. Ziel ist es, diese Netzwerke in verschiedenen Bereichen der Industrie einzusetzen. Koordiniert wird das Projekt vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI in Berlin und dem Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS.

Das Ökosystem soll in Form eines Technologie-Baukastens umgesetzt werden, der um einen Komponenten-Katalog sowie um Vorschläge für unterschiedliche Betreibermodelle erweitert wird. Es kommen Verfahren der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens zum Einsatz, die es ermöglichen, die verwendeten Technologien und Endgeräte besser zu kombinieren. In verschiedenen Testbereichen wird die Technologie der Ökosysteme überprüft: zum einen bei den beteiligten Fraunhofer-Instituten, zum anderen bei Industriepartnern.

Die offenen Schnittstellen der Campusnetze sind Voraussetzung für die Entwicklung der technischen Komponenten für verschiedene Anwendungsbereiche. Einige Beispiele dafür sind die Überwachung von Baustellen in Echtzeit, die Vernetzung aller auf Baustellen im Einsatz befindlicher Sensoren und Baumaschinen sowie die Übertragung von Videos mit sehr hohen Datenraten.

Weitere Informationen finden Sie hier: TU Kaiserslautern.

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