Test- und Demozentren

5G.NRW Experimentalplattform und mobiles 5G-Labor

Technische Universität Dortmund
Communication Networks Institute
Otto-Hahn-Straße 6
44227 Dortmund

Mobiles 5G-Labor

Das Mobile 5G-Labor der TU Dortmund bringt als einzigartige 5GTechnologieplattform eine vollständige 5G-Netzlösung direkt in die Unternehmen. Dazu wird eine Ende-zu-Ende-Mobilfunklösung, basierend auf Software Defined Radio-Plattformen auf der Funkschnittstelle (Radio Access Network) zum Einsatz gebracht.

Foto: ©mika-photography.com

Betrieben wird die Netzlösung im dediziert für lokale 5G-Zellen zugewiesenen Frequenzbereich bei 3,7 GHz (5GCampusnetze). Das 5G-Kernnetz  (CoreNetwork) basiert auf einer Software Defined Networking-Lösung und wird ebenfalls vollständig in das Fahrzeug integriert. Der flexible und  kurzfristige Einsatz des mobilen 5G-Labors ermöglicht damit eine Vor-Ort-Demonstration und Evaluierung von 5G-Funktionalitäten in ganz NRW. Als Zielgruppe spricht das Angebot vor allem NRW-Unternehmen mit hohem Vernetzungsbedarf, z.B. industrielle Produktionsumgebung, an.

Im Zuge der Evaluierung wird das neuartige 5G Network Slicing in industriellen Umgebungen demonstriert. Das Slicing ermöglicht die Einhaltung  harter Dienstgütegarantien für anspruchsvolle (z.B. sicherheitsrelevante) Anwendungen, selbst dann, wenn Konkurrenz und Störungen durch  niederpriorisierte Dienste vorhanden sind. Dabei wird jedem Dienst ein Slice zugewiesen, welcher aus Anwendersicht wie ein eigenständiges, virtuelles Netz zu verstehen.

Foto: TU Dortmund

5G mmWave Experimentalplattform

 

Die Experimentalplattform „5G mmWave“ der TU Dortmund liefert als NRW-weit einzigartiges Forschungs- und Demonstrationslabor Einblicke in die Evolution von 5G. Mithilfe von speziellen Antennensystemen, die elektronisch steuerbare, stark gerichtete „Pencil Beams“ ausformen, können Funkspektren jenseits des herkömmlicher Mobilfunkfrequenzen nutzbar gemacht werden und somit hohe Bandbreiten für mobile Datendienste bereitgestellt werden.

Foto: TU Dortmund

Das Team der Dortmunder Wissenschaftler untersucht insbesondere die dynamische Nachführbarkeit der „Pencil Beams“ zur Gewährleistung einer stabilen Kommunikationsverbindung für mobile Mobilfunknetzteilnehmer sowie die Potentiale zur verbesserten Standortbestimmung auf Basis dieser software-basierten, elektronischen Antennenausrichtung. Anhand der Experimentalplattform und des digitalen Zwillings kann diese neuartige 5G-Technologie NRW-Unternehmen vorgestellt und ihre zukünftige wirtschaftliche Relevanz in NRW diskutiert werden. Die Signalerzeugung und –verarbeitung wird dabei von Software-Defined Radio Systemen übernommen, die als Entwicklungsplattform ein hohes Maß an Flexibilität liefern.