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Wiederherstellung des Netzes nach der Hochwasserkatastrophe

Die Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica (O2) arbeiten aktuell daran

Die katastrophalen Überschwemmungen haben viele Kommunikationsmöglichkeiten zerstört – Kein Netz, kein Telefon, kein Internet. Deswegen arbeiten Notfallteams der Mobilfunkunternehmen seit Tagen daran, die Mobilfunkversorgung wiederherzustellen.

Telekom gab am 21.07. bekannt, dass ca.90 Prozent der ausgefallenen Mobilfunkstandorte inzwischen wieder am Netz seien. Zerstörte Glasfaserleitungen seien an vielen Stellen durch Richtfunk ersetzt worden. Allerdings würde der Wiederaufbau des Festnetzes mehrere Monate in Anspruch nehmen. In diesem Kontext spricht sich die Telekom für die Einführung eines SMS-Warnsystems in Deutschland aus. „Cell Broadcast, also die Warnung per SMS, muss ein Teil des Warnsystems sein. Wir können das System aufbauen“, schrieb Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, auf LinkedIn.

Vodafone behauptete am 21.07., dass über 90 Prozent der betroffenen Mobilfunk-Standorte wieder funken. In den Katastrophengebieten hatten über 97 Prozent aller Kunden wieder Basis-Empfang. Nur noch weniger als drei Prozent hatten noch kein Netz.

Telefónica (O2) hat am 19.07. bekanntgegeben, dass über zwei Drittel der betroffenen Standorte wieder Netz haben. „Wir trauern um die Opfer des Hochwassers und unser Mitgefühl gilt den Angehörigen. Mit unseren Gedanken sind wir bei allen Mitbürgern, die Schaden durch das verheerende Hochwasser erleiden. Unsere Techniker arbeiten seit Freitag im Dauereinsatz und mit absoluten Hochdruck daran, das O2 Mobilfunknetz wiederherzustellen. An den Standorten, die wir aktuell erreichen können, kommen wir hier gut voran“, so Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland / O2.

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