Veranstaltung

Zero Touch Network and Service Management (ZSM)

17. September 2020, 15:00 – 16:00 Uhr

Die entscheidende Einführung von 5G und Network Slicing hat einen radikalen Wandel in der Art und Weise ausgelöst, wie Netze und Dienste verwaltet und orchestriert werden. Die vollständige End-to-End-Automatisierung des Netz- und Dienstmanagements ist zu einer dringenden Notwendigkeit geworden, um Dienste agil und schnell bereitzustellen und die wirtschaftliche Nachhaltigkeit der sehr vielfältigen Palette der von den Digitaldienstanbietern angebotenen Dienste zu gewährleisten. Das letztendliche Automatisierungsziel besteht darin, weitgehend autonome Netzwerke zu ermöglichen, die durch hochrangige Richtlinien gesteuert werden: Diese Netzwerke werden in der Lage sein, sich selbst zu konfigurieren, selbst zu überwachen, selbst zu heilen und selbst zu optimieren und ohne weiteres menschliches Eingreifen zu laufen. Die Verwirklichung dieser Vision erfordert ein neues horizontales und vertikales End-to-End-Architektur-Framework, das für die Automatisierung in geschlossenen Kreisläufen konzipiert und für datengesteuerte Algorithmen der künstlichen Intelligenz optimiert ist.

Die ZSM-Gruppe des ETSI wurde mit dem Ziel gegründet, die Definition der erforderlichen End-to-End-Architektur und der damit verbundenen Lösungen zu beschleunigen. Ein wichtiger Meilenstein wurde im Sommer 2019 mit der Veröffentlichung substanzieller Zero-Touch-Netzwerk- und Service-Management (ZSM)-Spezifikationen erreicht: Anforderungen und End-to-End-Architektur. Die Referenten werden die daraus resultierende ZSM-End-to-End-Architektur und die Arbeiten vorstellen, die das ZSM derzeit durchführt, um eine sichere, End-to-End-, domänenübergreifende Service-Orchestrierung und Automatisierung zu ermöglichen.

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