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5G-Mobilfunkstrategie für Nordrhein-Westfalen veröffentlicht

Ziel ist die Realisierung von Chancen der 5G-Technologie für NRW

Die neue 5G-Mobilfunkstrategie wurde vom Kabinett der nordrhein-westfälischen Landesregierung beschlossen. Die Strategie erläutert die Leitplanken für die Einführung der fünften Mobilfunkgeneration. Der im Dezember 2019 gestartete Förderwettbewerb 5G.NRW stellt dabei eine der zentralen Maßnahme dar. Bis zu 90 Millionen Euro werden in diesem Kontext vom Land NRW für innovative und anwendungsorientierte Projekte zur Verfügung gestellt.

Die 5G-Mobilfunkstrategie zielt darauf ab, die Möglichkeiten der 5G-Technologie für Nordrhein-Westfalen zu verwirklichen und besteht aus drei Aktionsfeldern:

  • Beschleunigung des LTE-Mobilfunkausbaus als Voraussetzung für 5G-Anwendungen
  • 5G-Forschung- und Testfelder werden koordiniert und gezielt gefördert
  • Kontinuierlicher Austausch mit relevanten Akteuren zu aktuellen Themen wie Sicherheit der 5G-Netzinfrastruktur, Immissionsschutz oder der gesellschaftlichen Akzeptanz des Mobilfunkausbaus

Nach Ansicht des nordrhein-westfälischen Wirtschafts- und Digitalministers Prof. Dr. Andreas Pinkwart wird 5G „als Schlüsseltechnologie den digitalen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben. Die Übertragung von Daten in Echtzeit eröffnet viele Möglichkeiten, etwa in der vernetzten Produktion, in der Logistik, beim autonomen Fahren und in der Medizin. So können Ärzte mit Hilfe des superschnellen Mobilfunknetzes von unterschiedlichen Orten aus an Operationen teilnehmen. Mit unserer 5G-Mobilfunkstrategie verfolgen wir unser Ziel, eine Führungsrolle bei der Einführung von 5G zu übernehmen. Mit den Fördermitteln helfen wir dabei, innovative Anwendungen zu erproben und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.“

Der neue Mobilfunkstandard 5G verfügt im Vergleich zum Vorgänger 4G über eine bessere Qualität und eine deutlich höhere Geschwindigkeit. Eine 5G-Verbindung ist rund 100-mal schneller – Daten werden nahezu in Echtzeit übertragen und das auch auf vielen Geräten simultan. Dabei ist die Latenzzeit kaum messbar.

Der Wettbewerb legt sein Hauptaugenmerk auf Projektideen mit den Schwerpunkten:

  • 5G-Forschung- und Entwicklung
  • 5G-Testzentren für Forschung und Entwicklung
  • 5G-Campusnetze für Prozess- und Organisationsinnovationen
  • 5G-Reallabore
  • die Entwicklung von 5G-Anwendungen und -Geschäftsmodellen

Minister Pinkwart sieht in Nordrhein-Westfalen großes Potenzial für die Entwicklung und Einführung von Innovationen. Durch Ideen, ambitionierte Projekte sowie Projektverbündete habe das Bundesland die besten Chancen, sich zum Leitmarkt für 5G zu entwickeln. Vor allem sollen sich auch klein- und mittelständische Unternehmen mit dem neuen Mobilfunkstandard auseinandersetzen und dem Förderwettbewerb beitreten.

Weitere Informationen finden Sie hier: Wirtschaft.NRW.

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